Planung und Bau des Naturschulhofes

 

Der Anlass:

Durch die Erweiterung der Grundschule, die dadurch notwendige Verlegung des Spielplatzes und das erhöhte SchülerInnenaufkommen wurde der bis dahin ausreichende Schulhof für die Schule zu klein.

Der Wunsch:

Unserem pädagogischen Konzept entsprechend wünschten wir uns einen naturnahen Schulhof und traten frühzeitig mit der Stadt in Verhandlung. An der Schule hatte sich ein Arbeitskreis gebildet aus interessierten und z.T. fachkompetenten Eltern und Lehrerinnen, der sich mit einem Umweltpädagogen und ökologischen Schulgartenplaner zu Vorgesprächen traf.

Die Vorgehensweise:

Dank der Unterstützung des Fördervereins der Schule war eine teilweise Beauftragung des Planers möglich, so dass wir einen Plan und Ideen hatten, wie der Bau umgesetzt werden konnte und wie weitere Schritte mit der Stadt verhandelt werden konnte.

Der Arbeitskreis traf sich in regelmäßigen Abständen und
· beschloss eine Planungsgrundlage,
· beriet wie Gelder beschaffen und
· Spender gefunden werden konnten;
· trat an mögliche Spender heran;
· organisierte Eltern und Kinder- Werk – Tage;
· traf Absprachen mit der Stadt Herzogenrath (hier vor allem dem Grünflächenamt und dem Tiefbauamt);
· besorgte Werkzeug und Materialien;
· und informierte Presse und Öffentlichkeit.

Im ersten Jahr haben viele Klassenaktionen stattgefunden, wo Klassen anstelle eines Klassenfestes auf dem Schulhof gearbeitet haben. Ebenso fanden viele Eltern-Kinder Werktage statt, wo sich samstags das Kollegium mit Eltern und Kindern mit Spaten, Schubkarre und Essensbeiträgen auf dem Schulhof einfanden. Auch die Stadt hat viel Unterstützung gegeben. Dank ihrer Hilfe konnten wir einen Weidentunnel mit –tipi, ein Heckenlabyrinth, eine Burgruine, eine Kräuterschnecke, ein grünes Klassenzimmer, ein Theater im Freien u.v.m. verwirklichen. So entstand ein abwechslungsreiches Gelände mit vielfältigen Möglichkeiten, das die Kinder gerne nutzen.

Neue Vorhaben:

Auch nach der „Fertigstellung“ des Geländes werden weitere Aktionen stattfinden. So soll 2003 mit Unterstützung der Stadt ein Lehmhaus gebaut werden. Weitere Aktionen wie Weiterbau der Burgruine sind absehbar.

Vielfältige Nutzung:

Nicht nur in den Pausen wird das Gelände viel genutzt, sondern auch für Klassenfeste und Grillabende der Schulgemeinde. Sogar als Zeltgelände für Klassenabschlüsse wurde das Gelände schon erfolgreich getestet.

Bildergalerie

Um ein paar Bilder zu dem Thema zu sehen, bitte hier klicken.

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